Zeithistoriker Dr. Nikolai Okunew beschreibt in seinem Werk „Red Metal“ die Heavy-Metal-Subkultur in der DDR. Dabei beleuchtet er unterschiedliche Aspekte des Heavy Metal im ehemaligen Osten, wie etwa Fankultur, Merchandise oder andere Einzigartigkeiten. Gerade hier im oberfränkischen Grenzgebiet kennen vermutlich noch viele hier beide Seiten des Eisernen Vorhangs und sind Teil dieser ganz speziellen Kulturgruppe kennen. Da das DDR-Regime diesen Kulturkreis nur schwer einschätzen konnte, fristete sie zum Teil ihr Dasein im Untergrund, unter dem Radar. Doch warum waren Metal-Heads so schwer einzuordnen? Wo lagen die Unterschiede zwischen West und Ost? Wie kam man überhaupt an englischsprachige Musik? Durch viele Interviews und noch mehr Archivrecherche war der Autor in der Lage diese und weitere Fragen zu klären. An den Antworten, die er in seinem über 300-seitigen Buch festgehalten hat, lässt uns der Autor uns im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung "ROCK FOSSILS" teilhaben.
Die Liebe zur Musik der harten Töne vereint also nicht nur Fossilien und Bands, auch Fans aus West und Ost!