Das Junge Ensemble Dresden ist ein ambitionierter Kammerchor, der sich mit großer künstlerischer Neugier den Herausforderungen anspruchsvoller Chorliteratur widmet.
Austausch mit Partnerchören in Osteuropa und eine Vorliebe für zeitgenössische Kompositionen zeichnen das Junge Ensemble Dresden aus. Der Chor formierte sich 2005 aus chorbegeisterten Sängerinnen und Sängern. Seit Januar 2024 dirigiert Robert Schad das Junge Ensemble.
Der Chor umfasst in der Mehrzahl Studierende und junge Berufstätige. Für seine Programme erarbeitet das JED geistliche und weltliche A-cappella-Werke der europäischen Chormusik von der Renaissance bis zur Moderne. Kooperationen führten zur Aufführung szenisch inszenierter Chormusik sowie bedeutender chorsinfonischer Werke mit anderen Orchestern, darunter Mahlers Auferstehungssinfonie und das Mozart-Requiem. Als ambitionierter junger Kammerchor hat sich das JED in der Dresdner Chorlandschaft etabliert. Immer wieder brachte sich das Junge Ensemble in die Stadtgesellschaft ein und trat bei öffentlichen Veranstaltungen auf. Beim Förderpreis Dresdner Laienchöre wurde das JED für seine Leistungen mehrfach ausgezeichnet.
In den letzten Jahren führten Konzertreisen das JED ins Ausland und zu Begegnungen mit anderen Chören, so zum Beispiel in Belarus, Litauen, Ukraine, Bulgarien und zuletzt Slowenien (2025). Der Chor hat den Wunsch, weitere europäische Brücken zu bauen und für Frieden und Verständigung zu werben.
„An den Wassern“
Wasser ist in Literatur, Poesie, Philosophie und Religion seit jeher ein vielschichtiges Sinnbild für menschliche Erfahrungen, Gefühle und Wandlungsprozesse. Diese thematische Tiefe greift das Junge Ensemble Dresden in seinem Programm für den Pfingstsonntag in Coburg auf. Der Chor besucht und besingt damit die Heimat seines künstlerischen Leiters.
Im Mittelpunkt steht Vokalmusik, die sich dem Meer, Flüssen und anderen Gewässern widmet. Klassische Chorliteratur – etwa von Carl Maria von Weber und Christian Lahusen – begegnet geistlichen Motetten, Spirituals und folkloristischen Sätzen.
Chorwerke mit Coburger und fränkischem Bezug finden ebenfalls ihren Platz im Programm. So erklingen auch Kompositionen von Gerhard Deutschmann, Thomas Elsbeth und Heinrich Pfendner.
Eintritt frei – Spenden erbeten