Lindengruppe am Ortsanfang von Autenhausen an der ST2204 beim Sportplatz des VfB Autenhausen, Lindenstraße 6, 96145 Seßlach
Jüdischer Friedhof Ebern, Straße: Zum Judenfriedhof, 96106 Ebern
Wegbeschreibung
Der Hinweg von Autenhausen nach Ebern:
Vom Startpunkt aus geht es leicht bergan in südwestliche Richtung. Bereits nach 300m wird der jüdische Friedhof von Autenhausen erreicht. 300m nach dem Friedhof, am Wegweiser mit der Nummer 26 geht es einen Wiesenweg links bergab Richtung Südosten. Im Talgrund biegt man erneut links ab und folgt dem Wirtschaftsweg in nordöstlicher Richtung. 1,25 km nach dem Start, nach einem Aussiedlerhof und einer Streuobstwiese, zweigt ein Weg scharf rechts Richtung Süden ab, dem wir einem Bachlauf entlang bis zum Waldrand folgen. Im Wald führt der Weg zunächst geradeaus bergan. Bei km 2.1 auf der Anhöhe wird ein Forstweg erreicht. Hier biegt man links ab in südöstliche Richtung. Nach 100m, am Wegweiser mit der Nr. 36, hat man links am Waldrand an einer Ruhebank einen schönen Ausblick ins Coburger Land. Im Wald folgen wir dem Forstweg weiter in südlicher Richtung. Bei km 2,4 zweigt rechts ein Weg zu einem ca. 100m entfernt liegenden Sandsteinbruch ab. Links an der Schranke vorbei gelangt man in ein wunderschönes Biotop mit einladenden Plätzen zum Verweilen. Zurück auf dem Forstweg geht es weiter Richtung Süden bis zum Rand des Naturschutzgebietes Muggenbacher Tongruben ( Wegweiser mit der Nr. 63.1 bei km 4,0.
Der Weg führt noch ein Stück Richtung Westen an den Tongruben entlang. Bei km 4,3 am „Libellenstein“ (Wegweiser 63.2) zweigt der Weg links ab Richtung Süden.
( Tipp Muggenbacher Tongruben: Am Wegweiser mit der Nr. 63 zweigt bei km 3,2 rechts ein Weg ab, der am Nordrand der Muggenbacher Tongruben vorbei zum Naturdenkmal „Hoher Stein“ mit vielen interessanten Sandsteinformationen führt. Vom Hohen Stein aus kann man am Westrand der Muggenbacher Tongruben entlang ebenfalls zu Wegweiser 63.1 gelangen. (ca. 1,5 km längere Wegstrecke ). Wem der Umweg zu weit ist, kann die Muggenbacher Tongruben auch vom Wegweiser 63.1 aus erkunden: Nach rechts zweigt ein ansteigender Weg ab, der an der Einzäunung der Muggenbacher Tongruben entlang zu einem schönen Rastplatz und zwischen der südlichen „roten Grube“ und der nördlichen „grauen Grube“ führt. Beide Gruben werden von Ziegen beweidet. Über eine Zaunschleuse gelangst man zu einer Ruhebank mit sehr schönem Ausblick. Von hier aus kann man durch die rote Grube nach Süden zu einer zweiten Zaunschleuse, direkt zum Libellenstein, am Wegweiser 63.2 gehen. )
Bei Wegweiser 63.3, km 4,6, mündet der Wanderweg in die Gemeindestraße zum Weiler Muggenbach. Der Weg folgt der kaum befahrenen Straße nach links in östlicher Richtung bis zur Einmündung in die Bundesstraße B303, die hier überquert wird (Wegweiser 63.4). Auf dem Rad- und Wirtschaftsweg, parallel zur B303, geht es nun ca. 800m weit nach rechts Richtung Südwesten.
Am Wegweiser Nr. 63.5, nach 5km Wegstrecke, zweigt der Weg links ab in den Wald. Wir folgen dem Forstweg Richtung Seßlach und passieren die Wegweiser Nr. 72 und Nr. 73 . Bei km 8,1 an Wegweiser Nr.74 verlassen wir den direkten Weg nach Seßlach und biegen rechts Richtung Rothenberg ab. Am Waldrand wird Wegweiser Nr. 83 passiert und bei km 9,15 an Wegweiser Nr. 84 mündet der Weg am Ortsrand von Rothenberg in die Kreisstraße CO 16. Durch die Ortschaft geht es auf der Hauptstraße weiter Richtung Heilgersdorf.
( Von Rothenberg bis Lichtenstein folgt der Paradiesweg der „Wanderung um den Christenstein“, markiert mit rotem Turmsymbol auf weißem Grund! )
Entlang der Kreisstraße passieren wir die Wegweiser Nr. 85 und 86. Am Wegweiser Nr. 101, bei km 10 biegt nach rechts Richtung Bischwind/ Lichtenstein ein Wirtschaftsweg von der Kreisstraße ab welchem wir folgen. Ab Wegweiser 102 im Wald, ist der Weg teilweise aufgeweicht und schwer begehbar. ( Radfahrern wir empfohlen von Rothenberg bis Bischwind auf der Kreisstraße zu bleiben.) Immer in südlicher Richtung werden die Wegweiser Nr. 103 bis 106 passiert. An Wegweiser 107 wird bei km 11,8. der Ortsrand von Bischwind erreicht.
Ungefähr die Hälfte des Weges bis zum jüdischen Friedhof nach Ebern ist nun zurückgelegt.
Im Ort, an Friedhof, Kirche und Gemeindehaus vorbei, gehen wir bis zur Kreisstraße CO9, der wir nach rechts Richtung Westen durch den Ort folgen.
Am Ortsende von Bischwind, das noch zum oberfränkischen Seßlach gehört, wird an Wegweiser 108 die Kreisstraße CO9 links Richtung Süden verlassen. Es geht nun durch die Bischwinder Flur über Wirtschaftswege bis zum Wegweiser 109 und dort rechts weiter Richtung Lichtenstein bis zum Wald, in dem der Weg bis hinauf nach Lichtenstein in Unterfranken steil ansteigt. Am Waldrand endet das Wegenetz der Initiative Rodachtal mit den nummerierten Wegweisern.
In Lichtenstein, nach 15,3km Wegstrecke, an der malerischen Burgruine, zweigt der idyllische "Sagenpfad" ab, dem der Paradiesweg bis zum "Teufelstein" folgt. Kurz nach dem Teufelstein mündet der Weg in die Kreisstraße HAS 47, der wir nach rechts folgen. Nach ca. 200m, im Scheitelpunkt einer Rechtskehre, bei km 16,4, verlassen wir die Kreisstraße wieder und biegen links Richtung Osten in einen Forstweg ab. An der ersten Weggabelung gehen wir links bergan. Der Weg mündet in einen kreuzenden Waldweg, dem wir nach rechts Richtung Süden bis zum Waldrand folgen. Hier, nach 17,6km Wegtrecke, erreichen wir einen Aussichtspunkt oberhalb der Ortschaft Buch, von dem man bei schönem Wetter bis nach Vierzehnheiligen und zum Staffelberg blicken kann. Hier biegen wir rechts ab und folgen fortan bis zum jüdischen Friedhof von Ebern dem „Burgen und Schlösserweg“. Der Weg führt Richtung Süden am Waldrand entlang, an einer Photovoltaikanlage vorbei. Wenige Meter vor der Ortsverbindungsstraße Kurzewind / Eyrichshof biegt der Wanderweg rechts ab. Wir folgen dem Pfad parallel zur Straße bergab, Richtung Südwesten, bis zur beeindruckenden Burgruine Rotenhan, einer echten Felsenburg, von der es in Deutschland nur wenige gibt.
Nach der Ruine folgt der Weg dann bis zu ersten Rechtskurve ein kurzes Stück der Straße. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite führt der Pfad im Wald hinunter bis zum Ortsrand von Eyrichshof. Hier geht es nach rechts auf einem Schotterweg am Ort entlang . Am Ende der Ortschaft rechts halten! Nach rund 300m geht es nach einer Rechtskurve an der "Pfarrleite" leicht bergauf, um einen Taleinschnitt zu umgehen, auf dessen gegenüberliegender Seite sich der jüdische Friedhof von Ebern befindet.
Am höchsten Punkt des Weges zweigt rechts ein Pfad ab, der rechts hinunter zu einem Holzsteg führt, auf dem das Bachbett überquert werden kann. Der Pfad mündet nach ca. 100 Metern durch den Wald auf einem Waldweg. Nach wenigen Meten geht es dann rechts bergab zum Eingang des jüdischen Friedhofs.
Vom jüdischen Friedhof aus sind es noch 1,6km bis zum Marktplatz in der Eberner Altstadt. Der Weg führt vom Judenfriedhof bergab bis zur Bahnhofstraße und dann nach rechts bis in die Stadt.
Der Rückweg von Ebern nach Autenhausen:
Wir verlassen Ebern vom „Parkplatz Realschule“ aus Richtung Osten auf dem Gehweg links von der Coburger Straße. Nach 1,2km am Stadtrand in einer leichten Linkskurve überqueren wir die St2278 und biegen rechts in einen Waldweg ab der bergan nach Nordwesten führt. Der Weg durch den Wald ist auch als „Hasenrundweg“ markiert. (springender Hase auf gelben Grund)
Nach 2,2km am Waldrand kommen die Windräder auf dem Bretzenstein in Sicht. Wir gehen geradeaus am Waldrand weiter und biegen bei km 2,5 links auf eine Teerstraße ab. Nach ca. 150m am nächsten Waldrand verlassen wir diese wieder nach rechts Richtung Osten. Ab km 3,2 geht es vom Bretzenstein durch den Wald hinab Richtung Untermerzbach im Itzgrund. Bei km 4,4 mündet der Forstweg in die Straße, die zum Bretzenstein führt. Wir folgen der Straße 100m und biegen dann links ab. Bergan folgt der Paradiesweg nun dem Fahrradweg „Geschichtsweg“. Bei km 6,2 erreichten wir einen Rastplatz wir folgen dem linken Weg und erreichen bei km 5,5 den Judenfriedhof von Untermerzbach.
Ab hier ist der Paradiesweg bis Memmelsdorf deckungsgleich mit dem Geschichtspfad „auf den Spuren jüdischer Geschichte nördlicher Teil“ Von dort bis Seßlach geht es weiter auf dem „fränkischen Bibelweg“ und die letzten acht Kilometer bis Autenhausen folgt der Wanderweg dem WOM „Werra Obermain Radweg“.
Sicherheitshinweise
Die Wege sind im Allgemeinen leicht begehbar. Im Wald zwischen Rothenberg und Bischwind ist mit tiefen Fahrspuren und nassen Stellen zu rechnen. Die Querung des Taleinschnittes kurz vor dem Eberner Judenfriedhof erfordert Trittsicherheit.
Ausrüstung
Aufgrund der Länge des Weges wird festes Schuhwerk empfohlen. Auf der gesamten Strecke gibt es nur wenige Unterstellmöglichkeiten, es sollte an Sonnen- bzw. Regenschutz gedacht werden.
Tipp des Autors
Die Muggenbacher Tongruben mit ihrer Flora und Fauna, sowie das Naturdenkmal Hoher Stein mit seinen Sandsteinformationen sind einen Abstecher wert!
Öffentliche Verkehrsmittel
Anreise mit dem eigenen Fahrzeug oder mit dem ÖPNV: VGN, Linie 1451.1 - Dietersdorf - Autenhausen – Seßlach; Rufbus ab Dietersdorf: Tel: 09561 3550535 oder digital über die Wohin-Du-Willst-App
Weitere Infos / Links
weitere Informationen zum "Paradiesweg - Ein Wanderweg auf den Spuren jüdischer Geschichte zwischen Autenhausen und Ebern" unter: https://ja1923.de/paradiesweg/
Startpunkt
Lindengruppe am Ortsanfang von Autenhausen an der ST2204 beim Sportplatz des VfB Autenhausen, Lindenstraße 6, 96145 Seßlach
Zielpunkt
Jüdischer Friedhof Ebern, Straße: Zum Judenfriedhof, 96106 Ebern
Infos einfach aufs Smartphone
Urlaubsregion Coburg.Rennsteig