Ein Tor steht einen Spalt offen. Dahinter ein gepflasterter Hof, alte Mauern, eine schmale Treppe zum Hinterhaus. Wer heute durch die Judengasse oder die Webergasse geht, ahnt oft nicht, welche kleinen Welten sich hinter den Fassaden verbergen.
Diese Führung lädt dazu ein, genau diese verborgenen Orte zu entdecken. Gemeinsam betreten wir Innen- und Hinterhöfe der Coburger Vorstadt, die sonst leicht übersehen werden – Orte, an denen über Jahrhunderte gearbeitet, gewohnt und gelebt wurde. Hier klapperten einst Webstühle, Handwerker gingen ihrer Arbeit nach, Kinder spielten zwischen Holzstapeln und Brunnen, Nachbarn trafen sich im Hof. Viele dieser Spuren sind noch heute sichtbar, wenn man weiß, wo man hinschauen muss.
Weitere interessante Stationen dieser Führung sind eine ehemalige Posthalterei der Familie Thurn und Taxis und eine Walkmühle, nach der die Walkmühlgasse benannt ist. Eine Einladung, Coburg einmal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen – nicht nur von der Straße aus, sondern dort, wo sich das Leben früher wirklich abspielte.
Anmeldung ausschließlich über: VHS Coburg